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Das Buch vor dem Schlafengehen – Diese drei Gründe sprechen dafür

Frau in Bett liest Buch

Es mag mittlerweile keine Neuigkeit mehr sein. Doch gerade wenn unser Alltag nur so an uns vorbeirast und wir Tag für Tag mehr zeitlichen Druck haben, ist das doch so Offensichtliche oft ein erstaunlich wirksamer Helfer: Das gute alte Buch vor dem Zubettgehen.

Einschlafen leicht gemacht:

Leichter einschlafen durch Stressabbau: Das Lesen an sich vertreibt bereits trübe Gedanken. Wer kennt es nicht? Abends, wenn man dann einmal ein wenig zur Ruhe kommt, schweifen die Gedanken ab zu all dem, was wir getan und doch nicht geschafft haben. Der Cortisol-Level liegt dann zu hoch.

Schöner ist es doch, den Stress gar nicht erst an sich ran zu lassen und stattdessen zu einer entspannenden Geschichte zu greifen. Taucht man erst einmal in das fiktive Geschehen ein, lässt es sich viel besser entspannen. Und wer entspannt ist, schlummert leichter ein. Weitere hilfreiche Tipps und Infos rund ums Einschlafen findest Du in unserem Magazinbeitrag: Richtig auf(er)stehen für Jedermann 

Routine in den Alltag bringen:

„Na komm, wir bringen Dich ins Bett.“ bedeutet nicht einfach unter die Decke krabbeln, Licht aus, schlafen. Zu dem Ritual aus Kindheitstagen gehört noch eine Menge mehr. Die immer gleiche Uhrzeit, das Zähneputzen und Schlafanzuganziehen, das Geschichtenlesen. Eine schöne Erinnerung, nicht wahr? Warum haben wir bei uns selbst als Erwachsenen damit aufgehört?

Eine Abendroutine zu etablieren ist ein reichlich hilfreicher Schritt zu geregeltem und schnellerem Einschlafen – und somit besserem Durchschlafen. Und wie geht das schöner als mit dem aktuellen Lieblingsschmöker? So kann man direkt von der Geschichte auf Papier ins eigene Traumland schweben.

Lies‘ Dich schlauer:

Unabhängig von dem neuen Wissen, welches man durch das Lesen unterbewusst aufnimmt, machen Bücher Dich auch auf andere Weise schlau. Wer regelmäßig zum Schmöker greift, kurbelt seine Hirntätigkeit an. Die Neubildung von Zellen wird angeregt, ebenso wie deren Verbindungen zum Gehirn.

Passenderweise lernt es sich im Schlaf auch super. In der auf das Lesen folgenden Ruhephase können Informationen besonders gut abgespeichert und verknüpft werden. Magst Du mehr zu dem Thema erfahren, schau doch bei unserem passenden Magazinbeitrag dazu vorbei: Buch unters Kissen und ab ins Bett – Lernen im Schlaf geht wirklich!

Frau liest eBook

Bitte beachten: Buch ist nicht gleich Buch!

So praktisch es sein mag für den zweiwöchigen Urlaub, für den man nicht unnötig fünf schwere Wälzer mitschleppen möchte, so unpraktisch ist es doch für das eigene Wohlsein – zumindest abends und nachts. Das E-Book ist innerhalb der letzten Jahre in viele Haushalte eingetrudelt, in denen überdurchschnittlich viel und gerne gelesen wird. Daran ist in keinem Fall etwas Negatives auszusetzen. Im Gegenteil! Da fleißige Leseratten immer mehr der Minderheit angehören, sind jegliche Nachrichten in Verbindung mit Viellesern gute Nachrichten.

Jedoch können E-Books Bücher im traditionellen Format zumindest gesundheitstechnisch nicht ablösen. Mit dem künstlichen Licht, welches von ihnen ausgeht, bringen wir zu abendlicher Stunde unseren circadianen Rhythmus durcheinander – Wach-Schlaf-Phasen werden verschoben und die Qualität unseres nächtlichen Schlafes leidet darunter.

Ein letzter Tipp:

Wenn man das Lesen vor dem Schlafengehen wieder in sein Abendritual mit einfließen lassen möchte, raten wir allerdings zur Vorsicht bei der Genre-Wahl. So abenteuerlustig und neugierig Du tagsüber auch sein magst, gönn‘ Dir – Deinem Schlaf zuliebe – gegen Abend eher leichte Kost. Zu aufreibende Lektüre putscht Dich leider nur auf und bewirkt das Gegenteil von dem, was Du eigentlich erreichen möchtest.

Hier sollte sich allerdings jeder selbst einschätzen, denn zwischen Horror-Liebhabern und Angsthasen gibt es eine ganze Menge unterschiedlicher Toleranzgrenzen was Spannung angeht.

Bei all der Belehrung sollst Du aber nicht vergessen: Lesen soll vor allem auch Spaß machen! Wenn Dir nicht danach ist oder Du partout nichts außer Krimis verschlingst, ist dem eben so. Wir raten Dir dennoch, Dir unsere Ratschläge zu Herzen zu nehmen und wünschen schöne Träume!

Dein BED&ME-Team 

ein Magazinbeitrag von Pia Sophie Laukart

Bild der Autorin Pia

Hallo alle miteinander, mein Name ist Pia. Ich stecke hinter dem Großteil dieses Magazins und unterstütze BED&ME neben meinem Medienwirtschaftsstudium außerdem in weiteren Marketing- und Kommunikationsangelegenheiten. Begeistern kann man mich mit ganz simplen Dingen: Mit einer ordentlichen Mütze Mittagsschlaf, ein paar Sonnenstrahlen auf der Nasenspitze und einer Kuscheleinheit von meiner Fellnase Paul – dem besten Kater der Welt, der mir beim Schreiben dieser Artikel immer ganz gespannt Gesellschaft leistet.

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