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Schlaf-Kamasutra – Das bedeutet Deine Schlafposition

junge Frau schläft mit Kissen unterm Arm

Die richtige Stellung für sich zu finden ist nicht nur bei aktiven Tätigkeiten im Bett sinnvoll – Auch und vor allem während des Schlafens hat die Körperhaltung eine große Auswirkung auf die Schlafqualität sowie unsere Gesundheit. Worauf Du genau achten solltest, erfährst Du heute und hier von uns.

Kurz und knapp gesagt: Liegst Du falsch, kann dies kurz- wie auch langfristige Folgen mit sich ziehen. Auf der Hand liegen da Verspannungen und generell Schmerzen nach dem Aufstehen. Aber auch auf den Magen-Darm-Trakt kann sich die falsche Position auswirken, denn der ist ziemlich empfindlich auf Schlafmangel – nicht zu verhindern, wenn die Schlafposition eher kontraproduktiv ist.

Diese Schlafposition empfehlen Experten

Entgegen der Gewohnheiten der meisten Schläfer, ist immer noch die Rückenlage die Position, die von Orthopäden und auch sonst allen Ärzten gern gesehen wird. Nur etwa jeder Fünfte schlummert in Rückenlage ein und bleibt dann den Großteil der Nacht auch so liegen.

Frau schläft auf dem Rücken
Das sieht der Orthopäde gerne: Schlafen auf dem Rücken wird gerne von Ärzten empfohlen.

Auf dem Rücken liegend bieten sich einem so einige Vorteile: Als erstes kann die Schlafqualität immens verbessert werden, denn Schlafen auf dem Rücken fördert die Tiefschlafphasen. Damit regeneriert sich der Körper nachts effektiver. Außerdem befinden sich sowohl Kopf, als auch Nacken und Wirbelsäule in einer möglichst entspannten Position. Das Körpergewicht ist gleichmäßig verteilt und belastet keines der Organe.

Für die Beauty-Queens unter uns ist außerdem interessant zu wissen, dass natürlich das Gesicht wenig zerknautscht werden kann. Es liegt nicht direkt auf dem Kopfkissen. Damit werden Falten vermindert und reinere Haut gefördert.

Zusätzlich ist beim Schlafen auf dem Rücken die Gefahr relativ gering, dass Magensäure aufgestoßen wird. Solche unangenehmen Situationen treten vor allem mit ansteigendem Alter immer häufiger auf und stören den Schlaf ungemein. Die Rückenlage arbeitet dem entgegen.

Einziges Manko am Rückenschlummern: In dieser Position ist das Schnarchen am wahrscheinlichsten – oder zumindest wird der Effekt bei Schnarchern verstärkt. Eine Lösung für dieses Problem präsentieren wir im Magazinbeitrag über die Anti-Schnarch-Weste.

Mehr Zufall als Wille

Natürlich ist die Position, in der man letzten Endes landet, nicht unbedingt immer zu beeinflussen. Jeder von uns hat unterschiedliche Vorlieben, im Wach- wie auch im Schlafzustand. Im Regelfall ändert sich die Schlafposition im Laufe des Lebens auch äußerst selten.

Das Interessante daran: Es lassen sich sogar Zusammenhänge zwischen der Schlafposition und einigen Charakterzügen der jeweiligen Schlafmützen feststellen. Folgende Positionen sind besonders beliebt:

Schlafen auf der Seite

Tatsächlich bilden die Seitenschläfer in Deutschland die größte Bevölkerungsgruppe. Etwa 59% der Deutschen liegen entweder auf der linken oder rechten Seite und sind dabei ganz unterschiedlich gekrümmt. Solange die Wirbelsäule hier nicht zu sehr gebeugt ist, kann auch diese Position sehr gesund für den Körper sein.

Frau schläft auf der Seite
Am häufigsten verbreitet ist das Schlafen auf der Seite.

Charakterlich sagt man über gerade Seitenschläfer, dass sie besonders ausgeglichen sind. Auf der einen Seite steht bei ihnen viel Humor, der gerne auch mal von Mitmenschen als albern abgetan wird. Auf der anderen Seite sind Seitenschläfer besonders akkurat. Sie verfolgen ihre Ziele und lassen sich nicht so schnell von ihren Plänen abbringen.

Die Fötushaltung

Menschen, die in der Fötushaltung schlafen, sind in gewisser Weise ebenfalls Seitenschläfer. Entgegen ihrer geradlinigeren Mitmenschen schlafen sie allerdings sehr gebeugt. Dies ist für die Wirbelsäule weniger gesund.

Ansonsten kann man bei Fötusschläfern allerdings keine negativen Eigenschaften finden. Die zusammengerollte Position wirkt zu allererst, als würden jene Leute ihr sensibles Inneres verstecken wollen. Tatsächlich kommt es oft vor, dass sie zu Beginn länger zum Auftauen brauchen. Jedoch verringert das nicht ihre Fähigkeit, eine tiefe Bindung zu Menschen aufzubauen, sind sie erst einmal über die Anfangshürde hinweg. Man spricht ihnen außerdem zu, eine besonders kreative Ader zu haben. Sie sind eher Gefühls- statt Kopfmenschen und genießen gerne.

Der Bauchschläfer

Bauchschläfer sind meistens das Resultat von zu weichen oder zu harten Matratzen – auch, wenn sie im Laufe der Nacht zu Seitenschläfern werden. Unabhängig davon bringt das Schlafen auf dem Bauch oft unschöne Wirkungen mit sich: Halswirbel verspannen sich schneller, die Faltenbildung wird verstärkt und der Schlaf wird generell unruhiger. Das hängt unter anderem auch damit zusammen, dass das Atmen auf dem Bauch liegend eingeschränkt ist. 

Bezogen auf den Charakter von Bauchschläfern ist man auf folgendes Ergebnis gekommen: Kontrolle ist ihnen besonders wichtig. Das zeigt sich zum Beispiel auch in ihrer Detailverliebtheit und ihrem ausgeprägten Ordnungssinn. Bauchschläfer sind pünktlich und mögen Überraschungen nicht unbedingt gerne – denn alles, was nicht geplant ist, bringt sie aus der Fassung.


Na, hast Du Dich wiederfinden können? Achte demnächst doch einfach mal auf Deine Schlafgewohnheiten und Charaktereigenschaften. Höchstwahrscheinlich treffen diese empirisch getroffenen Aussagen dann auch in gewisser Weise auf Teile Deines Lebens zu.

Unabhängig davon sollest Du aber auf Deinen Schlaf achten. Hast Du eventuell wirklich Probleme mit Deinem Rücken, dann informiere Dich über die richtige Matratze und spreche gegebenenfalls mit einem Arzt.

Wir wünschen süße Träume

Dein BED&ME-Team

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