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Schlecht geschlafen? Schlaftemperatur beachten!

frostige Fenster

Im Sommer ist es zu warm und im Winter zu kalt. Wir wälzen uns jede Nacht hin und her, wachen schweißgebadet auf und schlafen dann nur schlecht wieder ein. Das kommt euch bekannt vor? Vielleicht herrscht bei euch einfach nicht das richtige Klima zum Schlafen.

Das Raumklima in unserem Schlafzimmer hat einen maßgeblichen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Dazu gehört nicht nur, wie vermutet die Raumtemperatur, sondern auch die Luftfeuchtigkeit. Wir wollen euch aufzeigen, warum es nützlich ist auf das richtige Raumklima im Schlafzimmer zu achten und gleichzeitig zeigen, wie ihr auch bei euch Zuhause eine Oase der Erholung kreiert.   

Bei Dir herrscht Eiszeit?

An dieser Stelle wollen wir erst einmal mit einem Mythos aufräumen, der sich hartnäckig hält. Oft hört man, es sei gesund in sehr kalten Räumen zu schlafen. Wir können euch sagen: Das stimmt nicht! Es dient keinesfalls der Abhärtung, wenn man nachts nicht schlafen kann, ganz im Gegenteil. Wir erklären euch, warum.  

Was sagt das Thermometer?

Die richtige Temperatur im Schlafzimmer zu finden ist gar nicht so einfach. Experten raten dazu, eine Raumtemperatur zwischen 16 und 18 °C zu halten. Das ist lediglich ein Richtwert. Die ideale Zimmertemperatur gestaltet sich letztendlich nach dem individuellen Wohlbefinden des Einzelnen. Jedoch sollte auch bei den Frostbeulen unter uns das Thermometer nicht mehr als 20 °C anzeigen.

Es sollte darauf geachtet werden, dass während der Nacht nicht gefroren oder geschwitzt wird. Ist es zu kalt, kommt es zu einer dauerhaften Anspannung der Muskeln. Ist es wiederum zu warm, neigt er Körper zum übermäßigen Schwitzen. Das kann die Schlafqualität enorm beeinflussen und letztendlich leidet der Schlaf darunter.

Im Alter werden wir Kälte gegenüber empfindlicher. Das liegt daran, dass der Grundumsatz abnimmt und der Körper weniger Muskeln aufweist, welche die Wärme für uns produzieren. Aus diesem Grund ist es legitim, wenn ältere Menschen die Zimmertemperatur bis auf 20 °C stellen. 

Thermometer zeigt 24 Grad an
Das Temperaturempfinden verändert sich mit zunehmendem Alter. Für junge und alte Leute kann deshalb keine universelle Top-Temperatur für das Schlafzimmer existieren.

Bei Dir herrscht tropisches Klima?

Neben der Temperatur sollte auch auf die Luftfeuchtigkeit beachtet werden. Das ist auch einer der Gründe, weshalb die Heizung nicht zu hoch gestellt werden sollte. Eine zu trockene Raumluft belastet den Organismus zu stark. In der Folge kann es zu ausgetrockneten Schleimhäuten kommen sowie zu Hustenreiz und Kopfschmerzen.

Andersherum darf die Luftfeuchtigkeit aber auch nicht zu hoch sein, denn sie bietet optimale Lebensbedingungen für Bakterien oder Keime. Beispielsweise können sich so Hausstaubmilben und auch Schimmelsporen sehr gut vermehren und das wollen wir vermeiden. Achtet also auf einen guten Mittelwert. Sollte die Luftfeuchtigkeit bei euch im Schlafzimmer in das eine oder das andere Extrem verfallen, bleibt weiterhin dran.


Nicht nur Temperatur, sondern vor allem auch die Luftfeuchtigkeit beeinflussen die Schlafathmosphäre stark.

Einige Lösungen für schlechten Schlaf:

Frische Luft ist wichtig! Lüftet daher jeden Tag euer Schlafzimmer. Das ist nicht nur gut zum Durchlüften der Bettwaren. Es reguliert gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit im Raum, welche in der Nacht durch die Atmung und den Schweiß automatisch ansteigt. Jeden Morgen und jeden Abend reichen bereits 15 Minuten aus, um dem Schlafzimmer einen frischen Duft zu verleihen. Im Winter reichen auch 5 bis 10 Minuten aus.

Bei einer zu hohen Luftfeuchtigkeit bietet es sich außerdem an, Schüsseln mit Salz oder Reis im Zimmer aufzustellen. Diese nehmen die Feuchtigkeit optimal in sich auf und sind eine natürliche Alternative zu den Luftentfeuchtern.

Die richtige Bettwäsche ist genauso wichtig wie die richtigen Bettwaren. Ist es im Winter eher angebracht, die Flanell-Bettwäsche aus dem Schrank zu holen, sollte man im Sommer auf Webarten wie Perkal oder Satin zurückgreifen. Sie fördern den Wärme- und Feuchtigkeitsaustausch und liegen trotzdem sehr angenehm auf der Haut.

Probiert es doch einfach aus. Gerne könnt ihr uns berichten, ob ihr eine Veränderung bemerkt.

Schlaft schön!

Dein BED&ME-Team

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Pia Laukart

Pia Laukart

Junior Content Manager

Hallo alle miteinander, mein Name ist Pia. Ich bin das Gesicht hinter diesem Magazinbeitrag – und hinter vielen anderen. Begeistern kann man mich mit ganz simplen Dingen: Mit einer ordentlichen Mütze Mittagsschlaf, ein paar Sonnenstrahlen auf der Nasenspitze und einer Kuscheleinheit von meiner Fellnase Paul – dem besten Kater der Welt.

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