Schlafzimmer
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Do’s & Don’ts für Dein Schlafzimmer

Paar kuschelt lächelnd im Bett

Das Schlafzimmer ist nicht einfach nur ein Raum, in dem Du Dich nachts zur Ruhe lädst, um Energie für den nächsten Tag zu tanken. Es ist ein Ort, an dem Du viele Stunden Deines Lebens verbringst – und zwar nicht immer unbedingt schlafend.

Für eine Beziehung ist das Schlafzimmer ein essentieller Raum. Hier werden
Zärtlichkeiten ausgetauscht, hier wird sonntagsmorgens entspannt zusammen in
den Tag gestartet, hier werden bis spät nachts Unterhaltungen geführt, hier
findet die Familienplanung statt.

Allerdings bekommt das Schlafzimmer in vielen Haushalten eher weniger Aufmerksamkeit und wird dementsprechend zweckdienlich eingerichtet. Wir als BED&ME wollen dem entgegenarbeiten. Hier kommen also die Do’s und Don’ts für Deine Schlafzimmereinrichtung, wenn Du Deiner Beziehung etwas Gutes tun möchtest.

 

Das solltest Du vermeiden:

 

Knallige Farben

Rot ist die Farbe der Liebe, sagt man. Rot ist allerdings nicht die optimale Farbe für Dein Schlafzimmer. Sie regt zwar den Appetit an, aber nicht unbedingt den Appetit aufeinander, sondern auf den Wackelpudding, der sich noch im Kühlschrank befindet.

In großen Mengen wirken intensive Farben wie Rot oder Königsblau außerdem erdrückend und zerstören eher die Kuschelstimmung, anstatt sie anzuregen. Greife lieber zu hellen Farben, Naturtönen und matten Farbfinishes. Für mehr Hintergrund zum Thema Farben im Schlafzimmer, schau doch hier einmal vorbei: Werde zum Farbprofi – So kombinierst Du am besten im Schlafzimmer

Weg mit dem Krempel

Wir sind nicht im Ramschladen um die Ecke, der hauptberuflich Entrümpelungen vornimmt. Dein Schlafzimmer ist ein Ort der Ruhe und Zweisamkeit und sollte dementsprechend ordentlich eingerichtet sein. Home-Trainer, Bügelbretter und Kisten voller Krams gehören also raus. Tu Dir einen Gefallen und überlege Dir einen besseren Stauraum. Ohne diese Störfaktoren im Augenwinkel kommt ihr im Bett sicher gleich viel schneller auf schönere Gedanken. Mehr Tipps zum Sauberhalten und Entrümpeln findest Du in unserem Magazinbeitrag zum Frühjahrsputz im Schlafzimmer.

 

Quietsch und Knarz

Tu Deinen Ohren einen Gefallen und investiere in eine ordentliche Matratze sowie ein passendes Bettgestell und Lattenrost. Manchmal reicht auch das Festziehen von
etwaigen Schrauben, wenn sich nur etwas gelockert haben sollte. Die Qualität
Deines Schlafes sowie Liebeslebens sollte jedoch nicht von störenden Geräuschen
geschrumpft werden.

 

Fernsehen ist eh von gestern

So richtig fern sehen tun immer weniger Leute in Hochzeiten von Streamingportalen. Nichtsdestotrotz findet sich aus Gewohnheit in vielen Haushalten auch im Schlafzimmer ein TV von nicht zu übersehender Größe. Ob man nun an Elektrosmog glaubt, oder nicht. Schädlich ist das blaue Licht, das von ihm ausgeht, definitiv für Deinen Schlaf. Allein aus diesem Grund solltest Du ihn in ein anderes Zimmer verfrachten. Auch für Dein Sexleben empfiehlt sich dies. Der
Fernseher lenkt nur ab und sorgt in den allerwenigsten Fällen für eine
romantische Stimmung.

 

Hol mich hier raus! Ich bin (k)ein Star

Im Dschungelcamp sind Pflanzen weit und breit selbstverständlich. Im Schlafzimmer sollten sie in ihrer Anzahl gering gehalten werden. Grün ist tatsächlich eine wunderbare Farbe für die Gestaltung des Schlafzimmers und Farbakzente lassen sich durch Pflanzen leicht setzen sowie umdekorieren. Zu viele Pflanzen nehmen Deinem Schlafzimmer allerdings die Gemütlichkeit. Du und Dein Schatz werdet euch dann schnell fühlen wie im botanischen Garten. Wer dies jedoch romantisch findet, für den soll dieser Tipp nicht gelten.

Jugendfreie Zone

So schön sie einem das Leben machen können – Man möchte ja doch eigentlich noch einen Ort für sich haben. Kinder brauchen die elterliche Nähe, das ist unbestreitbar. Du solltest jedoch zu Deinem Besten und dem Deines Partners dafür sorgen, dass sie in ihren Betten einschlafen und durchschlafen. Gegen morgendliches Kuscheln ist ja gar nichts einzuwenden!

Alles weg, was haart

Ähnlich sieht es bei Haustieren aus. Wir lieben sie abgöttisch, aber Zweisamkeit scheitert das ein oder andere Mal wirklich an dem zusätzlichen Paar Augen, dass
verwundert dreinschaut, was denn dort passiert – und wahrscheinlich noch quer
im Bett liegt und mehr Platz wegnehmt, als seine beiden menschlichen
Mitbewohner. Abgesehen davon sind Betten schlicht und ergreifend sauberer, wenn Haustiere darin nicht erlaubt sind. Erlaube ihnen als Kompromiss ansonsten eine Decke oder ein Körbchen im Schlafzimmer, aber nicht im Bett.

 

Damit kannst Du es Dir viel schöner machen:

 

Weniger ist mehr

Im Schlafzimmer passieren zwei Dinge: Schlaf und Spaß. Ist in Deiner Wohnung genug Platz gegeben, solltest Du Mobiliar, welches an andere Dinge erinnert,
auslagern. Stelle Dein Schlafzimmer nicht zu voll. Hier gilt die Devise:
Weniger ist mehr. Konzentriere Dich auf die wesentlichen Einrichtungsstücke und
dekoriere, ohne es überladen wirken zu lassen. Dann lenkt nichts ab, sollte es
hinter verschlossenen Türen mal wieder rund gehen.

 

Mix and Match

Wirr und kunterbunt sollte Dein Ort für Ruhe natürlich nicht werden. Um allerdings mit relativ wenigen Dekoelementen eine kuschelige Stimmung zu erzeugen, bieten sich abwechselnd eingesetzte Strukturen super an. Mit Stoffen zum Beispiel lässt sich hier gut arbeiten: Entscheide Dich für strukturierte Kissen, flauschige Bettvorleger, Tagesdecken mit Stickereien und Vorhänge, die nicht einfach nur eine glatte Oberfläche haben.

 

Die richtige Beleuchtung

Warm soll es sein. Generell raten wir Dir eher zu gelblichem als zu weißem Licht. Schlicht und einfach aus dem Grund, dass wir dadurch entspannter und müder werden. Am besten verzichtest Du außerdem auf eine große Lichtquelle und verteilst im Raum lieber unterschiedliche, kleine Lampen, Lichterketten, Kerzen und Dekoleuchten. So kannst Du je nach Lust und Laune genau die Atmosphäre schaffen, die Du und Dein Partner gerade wünschen.

 

Wie man sich bettet, so schläft man auch (miteinander)

Bettwäsche spielt im Liebesnest eine große Rolle. Auch, wenn man nicht unbedingt aktiv Stoff und Aussehen analysiert, sollte das Design die richtige Stimmung vermitteln. Denn wie es auch bei Wandfarben der Fall ist, beeinflusst uns das Design unterbewusst. Abgesehen davon muss auch die Haptik ansprechend sein. Auf rutschigen oder kratzigen Oberflächen liegt und wälzt es sich einfach nicht so schön.

Diese Tipps sind nur einige Anreize, wie Du es Dir und Deinem Schatz im heimischen Bett so richtig schön machen kannst. Natürlich spielen der eigene Geschmack, Gewohnheiten und auch zur Verfügung stehender Platz eine Rolle, die wir nicht mit einkalkulieren können. Suche Dir einfach die Ratschläge raus, die für Dich in Frage kommen. Wir wünschen viel Spaß beim Einrichten und allem anderen, was so im Schlafzimmer passiert!

Dein BED&ME-Team

ein Magazinbeitrag von Pia Sophie Laukart

Bild der Autorin Pia

Hallo alle miteinander, mein Name ist Pia. Ich stecke hinter dem Großteil dieses Magazins und unterstütze BED&ME neben meinem Medienwirtschaftsstudium außerdem in weiteren Marketing- und Kommunikationsangelegenheiten. Begeistern kann man mich mit ganz simplen Dingen: Mit einer ordentlichen Mütze Mittagsschlaf, ein paar Sonnenstrahlen auf der Nasenspitze und einer Kuscheleinheit von meiner Fellnase Paul – dem besten Kater der Welt, der mir beim Schreiben dieser Artikel immer ganz gespannt Gesellschaft leistet.

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