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Schlafzimmerpflanzen – Diese grünen Freunde verbessern Deinen Schlaf

Schlafzimmer mit Pflanzen

Nicht nur draußen grünt es mittlerweile wieder wunderbar in den unterschiedlichsten Nuancen – auch das eine oder andere Schlafzimmer bekommt ein paar neue blättrige Freunde. Seien wir ehrlich, jeder von uns hat sich doch schon einmal als Pflanzeneltern versucht. Und gerade in der jetzigen Zeit, wo wir doch mehr Stunden daheim verbringen, beschäftigt man sich doch gerne mit dem Aufhübschen des eigenen Zuhauses. BED&ME zeigt Dir heute alles, was Du über Schlafzimmerpflanzen wissen solltest.

Sind Pflanzen schlecht für den Schlaf?

Schönes Hobby hin oder her, es gibt zum Thema Pflanzen im Schlafzimmer immer noch die eine oder andere kritisierende Stimme. Du hast sicher auch schon einmal davon gehört: Pflanzen würden den Menschen nachts den Sauerstoff nehmen – und seien daher absolut nicht zu empfehlen in der Schlafumgebung.

Fakt ist, dass Pflanzen tatsächlich Sauerstoff aufnehmen – aber eben auch Kohlendioxid. Wie beides im Verhältnis liegt, hängt ganz von der Pflanze und der Tageszeit ab. Tagsüber ist es eher unüblich, dass Pflanzen Kohlendioxid ausstoßen, da hier genügend Sonnenlicht vorhanden ist für Photosynthese. Und wer in der Schule aufgepasst hat, weiß, dass das alles andere als schädlich für uns Menschen ist!

Nachts rechnet man in der Regel rechnet man mit 125 Milliliter Kohlendioxid pro Stunde, die eine durchschnittliche Pflanze mit einem Quadratmeter Blattfläche ausstößt. Das klingt erstmal gar nicht so wenig, immerhin schläft man ja nicht nur eine Stunde. Wählt man aber den Vergleich zu einem Durchschnittsmenschen – einem nicht zu übergehenden Zustand, denn wenn man im eigenen Schlafzimmer liegt, nimmt man sich quasi selbst die Luft weg – wird klar, wie gering die Menge eigentlich ist: Ein Mensch atmet pro Stunde nachts zwischen 15 bis 30 Liter Co2 aus. Ich würde behaupten, das ist eine ganze Menge mehr, als ein Quadratmeter Pflanze – und es schadet uns auch nicht.

Wir sehen also: Pflanzen generell im Schlafzimmer zu haben, ist nicht partout eine Belastung. Es ist tatsächlich „schlechter“ für die Sauerstoffkonzentration, wenn wir einen Übernachtungsgast bei uns schlafen lassen, als wenn wir uns noch eine Pflanze fürs Schlafzimmer anschaffen. Solange Dein Zimmer nicht zum Urwald wird, solltest Du Dir also erstmal keine Sorgen machen. 

Vorteile von Schlafzimmerpflanzen

Neben dem Schlafzimmerpflanzen – oder sonst wo platzierte Pflanzen – einfach toll aussehen, sorgen sie für einen heimeligen Charakter in Deinen vier Wänden. Der Anblick macht einfach glücklich – nicht nur, weil man sich freut, diese Pflanze nun doch nicht vertrocknen haben zu lassen. Der Wohlfühlfaktor spielt tatsächlich auch eine Rolle bezüglich Deiner Schlafqualität. Du kannst abends wesentlich besser abschalten, wenn Du Dich in Deinem Schlafzimmer wohl fühlst. Deshalb ist auch das abendliche Aufräumen oder Vorbereiten des nächsten Tages so wichtig. Es lässt sich ganz leicht in Deine Abendroutine einbauen und sorgt insgesamt für ein besseres Einschlafen.

Abgesehen davon haben Pflanzen quasi Superkräfte: Entgegen der Sorge, Pflanzen würden uns den Sauerstoff nehmen, ist es tatsächlich so, dass eine ganze Reihe von Pflanzen Experten darin sind, die Luft von Co2 zu filtern oder sonstige Gifte daraus zu entfernen. Schlafzimmerpflanzen, die lästige Mücken fernhalten, gibt es ebenfalls. Da würde beispielsweise die Zitronenmelisse helfen. 

Damit Du Dein Schlafzimmer nicht nur wunderschön begrünst, sondern Deine Luftqualität auch noch etwas davon hat, zeigt Dir BED&ME nun die Pflanzen auf, die für Dein Schlafreich am besten geeignet sind.

Aloe Vera

… ist der Beauty-Freund schlechthin. Die Pflanze heilt Hautverletzungen, lindert Juckreiz und schenkt Feuchtigkeit. Für Deinen Schlaf ist sie ebenso gut geeignet: Indem die Aloe Vera – übrigens in verschiedenen Unterarten erhältlich – Sauerstoff abgibt, verbessert sie die Luft in Deinem Schlafzimmer enorm.

Bogenhanf

Mit dem Bogenhanf holst Du Dir richtigen Djungle-Vibe in Dein Schlafzimmer. Diese Schönheit ist extrem leicht zu pflegen: Sie ist sehr robust und braucht kaum Wasser. Dafür gibt sie viel Sauerstoff ab. Ein schönes Extra: Bogenhanf filtert Deine Luft von Haushaltsgiften.

Efeu & Efeututen

Ob Du einen regulären Efeu oder eine Efeutute kaufst, macht in der Wirkung und Pflege kaum einen Unterschied. Über Efeu sagt man, er wäre unkaputtbar. Mit nur wenig Licht schafft Efeu es mit am effektivsten, die Luft mit Sauerstoff anzureichern. Die Blätter sind allerding leicht giftig – Vorsicht also bei Haustieren oder Kleinkindern.

Einblatt

Das Einblatt ist ein wahrer Künstler der Luftfeuchtigkeit. Leute mit trockenen Schleimhäuten aufgepasst: Diese Pflanze könnte euch die nächtlichen Unruhen wegen trockener Nasen ersparen. Abgesehen davon kann das Einblatt auch noch Haushaltsgifte aus der Luft entnehmen. Dafür braucht es nur einen schattigen Standort.

Grünlilie

Die Grünlilie wird auch gerne als Spinnenpflanze betitelt durch ihre langen grasartigen Blätter. Sie ist extrem pflegeleicht und produziert wie die Pflanzen davor viel Sauerstoff. Gifte kann sie ebenfalls bis zu 90% aus der Luft filtern, so zum Beispiel Formaldehyd

Jasmin

Jasmin überzeugt vorrangig durch den schönen Duft. Da dieser allerdings weniger unauffällig ist, solltest Du zuvor austesten, ob Du den Geruch auf Dauer noch angenehm findest. Einige Nasen sind da eher empfindlich. Im Optimalfall fördert der Jasminduft aber Deinen Schlaf, da er eine beruhigende Wirkung hat.

Lavendel

Auch Lavendel besticht mit seinem Geruch. Das schöne, lila Gewächs wird häufig verarbeitet für schlaffördernde Produkte – nicht ohne Grund.  Lavendel hilft nicht nur, Mücken und Motten fern zu halten, sondern lässt durch den Geruch auch Deinen Körper herunterfahren und Dich abends besser entspannen.

Goldfrucht-palme

Die Goldfruchtpalme hast Du wahrscheinlich schon das eine oder andere Mal bei Liebhabern eines schwedischen Möbelhauses gesehen. Kein Wunder: Sie sieht geradezu pompös aus und sorgt für eine angenehme Luftfeuchtigkeit. Bei der Pflege solltest Du darauf achten, sie ab und zu mal zu düngen. Das tut ihr gut.

Gummibaum

Den Gummibaum gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Er kann sehr groß werden und eignet sich daher gut als dekorative Bodenpflanze. Für Deinen Schlaf ist er super, da er sogar Farbausdünstungen filtern kann. Ein richtiges Genie!

Achtung bei Allergien

Solltest Du besonders anfällig sein für juckende Augen und verstopfte Nasen, wenn Du in Kontakt mit Gräsern oder Ähnlichem kommst, stelle Dein Schlafzimmer am besten nicht direkt mit neun neuen Pflanzen voll. Wir raten Dir, Dich langsam heranzutasten und eventuell tagsüber mal ein paar Stunden in einem Raum – bestenfalls nicht Deinem Schlafzimmer – mit den einzelnen Pflanzen zu verbringen. Sofern hier alles gut läuft, sollten Dir die grünen Freunde auch nachts im Schlafzimmer keine Probleme bereiten. Vorsicht ist allerdings immer besser als Nachsicht.

Es wird für Dich sicherlich die eine oder andere neue Liebling dabei gewesen sein. Lass‘ uns gerne einen Kommentar hier, welche Pflanzen Du Dir ins Zimmer stellen möchtest – oder sende und bei Instagram ein Foto von Deinem schicken Schlafzimmer. Wir freuen uns immer über Inspiration!

Dein BED&ME Team

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Pia Laukart

Pia Laukart

Junior Content Manager

Hallo alle miteinander, mein Name ist Pia. Ich bin das Gesicht hinter diesem Magazinbeitrag – und hinter vielen anderen. Begeistern kann man mich mit ganz simplen Dingen: Mit einer ordentlichen Mütze Mittagsschlaf, ein paar Sonnenstrahlen auf der Nasenspitze und einer Kuscheleinheit von meiner Fellnase Paul – dem besten Kater der Welt.

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