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Sport im Bett – 7 einfache Übungen für Faule

Frau dehnt sich

Wir wissen es alle: Bewegung tut dem Körper gut. Doch erst einmal die Motivation dazu zu finden, ist wirklich schwierig. Abgesehen davon ist es unbestreitbar auch mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden. Und wer strukturiert schon gerne seine Gewohnheiten um, sodass plötzlich eine ganze Stunde – Hergott, vielleicht sogar zwei! – am Tag für Sport übrig bleiben?

Schwieriges Thema, das wissen wir auch. Nichtsdestotrotz kann niemand leugnen, dass schon ein wenig Bewegung ihre positiven Effekte spüren lässt. Wir fühlen uns einfach körperlich besser, sind gelassener und wacher im Kopf. Damit auch Du kleiner Faulpelz fit bleibst – vor allem in der jetzigen Zeit, wo wir uns weniger draußen bewegen als üblich – haben wir für Dich ein paar Übungen herausgesucht, die Du ganz easy aus dem Bett heraus machen kannst… und zwar ganz ohne großen Zeitaufwand.

 

Wann mache ich am besten Sport?

Bevor wir Dir die einzelnen Übungen genauer zeigen, eine kleine Anmerkung zur Tageszeit, zu der Du Dich am besten etwas sportlich betätigst.

Generell ist jede Bewegung etwas Positives für Dich, Deinen Körper und Deinen Schlaf. Wann Du Sport machst, ist Dir in der Regel komplett selbst überlassen. Wichtig ist dabei – nebendem die Aktivitäten natürlich in Deinen Alltag passen müssen – dass Du auf Deinen Körper hörst: Bist Du hellwach, nachdem Du abends Sport gemacht hast? Dann solltest Du das lieber lassen. Bewegung regt unsere Blutzirkulation und den Sauerstoffkreislauf an. Das kann bei einigen dazu führen, dass ein ruhiges Einschlafen danach schwierig wird und ist außerdem der Grund, weshalb sich Sport am Morgen so gut anbietet.

Natürlich ist die Wirkung bei jedem von euch unterschiedlich stark. Es kann gut sein, dass Du davon nichts merkst. Für unser heutiges Vorhaben empfehlen wir Dir jedoch: Mache die Übungen direkt morgens, wenn Du aufwachst! Du startest mit ein paar Dehnungsübungen im Bett und steigerst Dich ein wenig. Währenddessen kannst Du auf angenehme Art und Weise langsam wach werden – und belohnst Dich danach mit einer frischen Dusche. Ein perfekter Start in den Tag, oder? Und der Sport ist dann auch schon abgehakt.

Leichter geht es echt nicht. Also: Schluss mit den Ausreden und ab in die Federn! Bettsport ist angesagt!

1. Streck‘ den Rücken!

Illustration Stretching

Als erstes solltest Du Dich ein wenig dehnen. Winkle dazu Dein linkes Bein an und drehe es nach rechts in Richtung Matratze. Benutze Deinen rechten Arm, um das Bein etwas weiter herunter zu drücken und Deinen linken Arm, um Deinen Oberkörper in die entgegengesetzte Richtung zu drehen. Verharre 

einige Sekunden in dieser Position, wechsle die Seite und wiederhole das Ganze ein paar Mal.

2. Mach‘ Dich lang!

Begib‘ Dich zurück in Deine Lieblingsposition: Auf den Rücken in die Waagerechte. Aber nicht wieder einschlafen! Nehme die Arme über den Kopf und versuche Dich so sehr zu strecken wie es geht. Lasse nach ein paar Sekunden wieder locker und wiederhole den Vorgang.

Illustration Stetching

3. Roll-Ups

Illustration Bett Workout

Hebe als nächstes in Deiner Liegeposition die Arme senkrecht nach oben. Nun beweg‘ Deinen Oberkörper – ähnlich wie bei Situps – nach oben, bis Du Dich im Neunziggradwinkel mit ausgestreckten Armen nach vorne befindest. Lasse Deinen Rücken wieder auf die Matratze abrollen und 

wiederhole diese Übung einige Male. Je langsamer Du sie ausführst, desto anstrengender wird es für Deine Körpermitte.

4. seitlicher Unterarmstütz 

Wir wechseln nun die Position. Lege Dich auf die Seite und nehme die Unterarmstütz-Position ein. Dabei sollte Dein Körper so gerade wie möglich sein. Führe nun gleichzeitig das Arm und das Bein, welche sich nicht auf der Matratze abstützen, zu Deiner Körpermitte. Versuche dabei, 

Illustration Bett Workout

mit dem Ellbogen das Knie zu berühren und strecke danach Arm und Bein wieder aus. Wiederhole diese Übung einige Male, wechsle die Seiten und führe sie hier noch einmal genauso aus.

5. Gesäß-Brücke mit Beinheben

Illustration Bett Workout

Lege Dich jetzt wieder auf den Rücken, die Arme seitlich neben Deinem Körper. Nun hebe Dein Becken an, sodass Deine Beine beinahe im Neunziggradwinkel auf der Matratze aufsitzen. Hebe abwechselnd Dein linkes und rechtes Bein angewinkelt an, ziehe es in Richtung Oberkörper und setze es 

wieder ab. Wichtig ist hier, die ganze Zeit die Spannung in der Gesäß-Brücke zu halten!

6. Schwimmer wippend

Drehe Dich als nächstes auf den Bauch. Es folgt nun die Schwimmer-Übung. Stecke Deine Arme und Beine von Dir und hebe sie an, sodass Du nur noch mit Deinem Oberkörper auf dem Bett aufliegst. Wippe mit Armen und Beinen nun ein wenig nach oben und unten, ohne die Matratze zu bewegen. 

Illustration Bett Workout

Wiederhole ein paar Mal, mache eine kurze Pause und hebe dann Arme und Beine für ein paar weitere Durchläufe wieder an.

7. abgewandelte Liegestütz

Illustration Bett Workout

Für die letzte Übung bewegst Du Dich nun ein wenig aus dem Bett heraus. Stütze Dich mit Deinen Füßen auf der Matratze ab, während Deine Hände auf dem Boden aufliegen – wie bei einer einseitig erhöhten Liegestütz. Drücke nun mit Deinen Armen Deinen Oberkörper wiederholt nach oben und

lasse ihn danach wieder absenken. Wiederhole, so oft Du kannst und mache eventuell – je nach Motivationslage – noch ein paar weitere Sätze Liegestütz.

Nachdem Du diese Übungen durch hast, sind in der Regel etwa 10 Minuten von dannen gegangen. Das entspricht in etwa der Zeit, die Du sonst wahrscheinlich anderweitig im Bett gelegen hättest mit den Gedanken, ob Du heute wirklich aufstehen musst. Mit diesen paar Übungen umgehst Du das Motivationstief am Morgen und hast gleichzeitig etwas Gutes für Deine Gesundheit getan. Jetzt kann Dir keiner mehr sagen, Du seist faul – nicht einmal Du selbst 😉

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Dein BED&ME Team

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Pia Laukart

Pia Laukart

Junior Content Manager

Hallo alle miteinander, mein Name ist Pia. Ich bin das Gesicht hinter diesem Magazinbeitrag – und hinter vielen anderen. Begeistern kann man mich mit ganz simplen Dingen: Mit einer ordentlichen Mütze Mittagsschlaf, ein paar Sonnenstrahlen auf der Nasenspitze und einer Kuscheleinheit von meiner Fellnase Paul – dem besten Kater der Welt.

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